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Adserver

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Allgemeine Informationen

Adserver können bei Anbietern oder den Kunden selbst gehostet werden und bieten die Möglichkeit „Werbeplätze“ mit Inhalten zu belegen, welche den Interessen eines Kontaktes möglichst nahe kommen. Der Grad der Personalisierung, sowie die Art der Ausspielung unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter infolge der Verwendeten Techniken teils sehr stark. Dieses Dokument soll eine übersicht über mögliche Integrationen anhang konkreter Beispiele bieten.

 

Techniken

Allgemein gibt es verschiedene Techniken, was die Parametrisierung sowie die Rückgabewerte betrifft, welche immer wieder anzutreffen sind.

Parametrisierungen In nahezu jedem Fall treten bei URLs gewisse Parameter auf, welche z.B. einen Kontak tidentifizieren oder ein Caching verhindern sollen. Die meisten Parameter können dabei direkt über das UI einer URL hinzugefügt werden, es folgen die zwei gängigsten Parameter: 1. Identifikator Häufig wird ein MD5-Hash der E-Mail-Adresse verwendet um gezielt Werbung ausspielen zu können: hash=[[ % md5 (contact ‘EMAIL’) ]] 2. Zufallszahl Zur verhinderung von Caching würd häufig auch eine Zufallszahl angehängt, hier 10-stellig: random=[[ % random_numeric 10]]

So könnte man eine URL der Art https://…/banner.jsp?hash=[[ % md5 (contact ‘EMAIL’) ]] angeben um dem Adserver einen Hash der E-Mail-Adresse zukommen zu lassen.

Rückgabetechniken Prinzipiell gibt es drei Methoden einen Adserver anzusprechen und die Ergebnisse zu verarbeiten 1. URLs Der einfachste Fall sind URLs für Banner und Link. Zum Einbeziehen eines Banners gibt man einfach die URL des Banners an, welche der Anbieter spezifiziert hat. Dabei werden der URL die notwendigen Parameter angehängt. Das Bild wird dann regulär über die maileoneigenen Bildfunktionen hinzugefügt und als URL wird die dynamische URL angegeben. Es ist normal, dass das Bild im Editor zunächst nicht gefunden wird, da die dynamischen Komponenten erst ind er Vorschau oder beim Versand kontaktspezifisch ausgefüllt werden. Wir empfehlen im Übrigen die Optionen „Bild von URL referenzieren“ zu verwenden. So wird sichergestellt, dass bei jedem Abruf eine aktuelle Werbung angezeigt wird. Abgerufen wird der Werbebanner ind er Regel beim ersten Anzeigen der E-Mail im Client, sowie beim Erzeugen der Online-Ansicht. Weiterhin empfehlen wir bei Bannern die Option „Routing über versende-Subdomain“ zu aktivieren. Somit liegen alle Elemente auf einer Domain. Bei den Links empfiehlt es sich daher diese auch trackbar zu machen, somit werden diese auch über die Subdomain geroutet.

2. JSON Einige Anbieter stellen ein URL-Schema bereit unter dem dann ein JSON-Datenkonstrukt zurück gegeben wird, welches weitere URLs enthält, etwa eine URL für das Banner, eine URL für den Link und möglicherweise noch eine URL für ein Öffnungspixel. Diese Daten können über die Funktion EXTERNAL-JSON genutzt werden: [[EXTERNAL-JSON|myAd|”https://…/banner?random=[ % random_numeric 10]”]] Hier is tzu beachten, dass der dynamische Teild er URL nur eine einfache Klammerung enthält. Es kann nun über [[JSON|myAd|image_url]] auf das Attribut „image_url“ zugegriffen werden. WICHTIG: wird der Wert als URL in maileon genutzt MUSS der operator + (die Daten werden dann NICHT URL-encoded) verwendet werden: [[+|JSON|myAd|image_url]].

3. HTML Eine weitere Option ist es auch, dass Anbieter einfach den gesamten HTML-Code eines Artikels zurück geben. Diese Option setzt voraus, dass Anbieter kompatibles HTML generiert, welches in allen gängigen E-Mail-Clients angezeigt werden kann. Ein Nachteil: wenn ein Bild über die Subdomain geroutet werden soll oder Links getrackt werden sollen, so ist es nötig den HTML-Code um zwei Mergetags zu erweitern: <img src=”[[REDIRECT|https://…/banner.jsp?…]]” width=”50″ height=”50″/> <a href=”[[LINK|https://…/link.jsp?…]]”>Some text…</a> Der TML-Code kann dann wie folgt in einem einfachen RAW-HTML-Artikel bezogen werden (hier nur mit einer Zufallszahl als Parameter): [[EXTERNAL-RAW|”https://…/html_code.php?random=[ % random_numeric 10]”]]]]

 

Szenario: „Revive“1

Revive ist ein Adserver, welcher selbst gehostet werden kann. Er bietet die Möglichkeit eine URL für ein Banner und eine URL für den Link zu generieren. Lässt man sich einen HTML-Tag generieren sieht das in etwa so aus:

<a href=’https://…/ck.php?zoneid=171′ target=’_blank’> <img src=’https://…/avw.php?zoneid=171&cb=INSERT_RANDOM_NUMBER_HERE’ border=’0′ alt=” /> </a>

Der erste Schritt zur Integration wäre es die Zufallszahl zu generieren an die URL zu hängen. Nun ist es so, dass nicht immer jeder Werbeplatz belegt ist. Sollte nun um den eigentlichen Werbebanner noch ein Konstrukt, etwa eine Werbeankündigung stehen, so kann man diese leider nicht ein- und ausblenden, je nachdem ob hinter einer URL ein Banner zurückgeliefert würde oder nicht. In diesem Fall würden wir empfehlen von Revive einen HTML-Artikel mit dem notwendigen Header zu liefern. Im Mailing würde dann ein Artikel mit einem Inhalt ähnlich [[EXTERNAL-RAW|”‘https://…/avw.php?zoneid=171&cb=[ % random_numeric 10]”]] stehen.

Als HTML könnte dann etwa der folgende Code zurückgeliefert werden (der Code muss natürlich auf das Mailing angepasst werden): <h3>Werbung</h3> <a href=”[[LINK|https://…/ck.php?zoneid=171′]]”> <img src=”[[REDIRECT|https://…/avw.php?zoneid=171&cb=<random_number_from_request]] ” border=’0’ alt=” /> </a>

 

Szenario: “Adition”2

Addition ist eine Cloud-Lösung und kann über eine einzige URL mit Verwendung von JSON genutzt werden. Die Basis-URL sieht hier in etwa wie folgt aus: https://adfarm1.adition.com/banner?sid=123456789&ts=[[ % random_numeric 10]]&wpt=X

In einem Mailing könnte dann z.B. vor dem Artikel das JSON bezogen und einer Variable zugewiesen werden: [[EXTERNAL-JSON|adition|”https://adfarm1.adition.com/banner?sid=123456789&ts=[ % random_numeric 10]&wpt=X”]] [[ % set $imageUrl (ext_json ‘adition’ ‘image_url’) ]] [[ % set $linkUrl (ext_json ‘adition’ ‘link_url’) ]]

Über diese Variable könnte man nun ein Bild einbinden. Damit der Wert nicht URL-codiert und somit verändert wird muss wieder auf die Funktion + zurückgegriffen werden: [+|VAR|imageUrl] und [+|VAR|linkUrl]. Hier wäre es auch möglich eine Abfrage zu erstellen, dass ein Artikel komplett ausgeblendet wird, wenn kein Wert für „imageUrl“ existiert.

 

Szenario: „Ligatus“3

Ligatus basiert auf URLs, welche mit dem MD5-Hash eines Kontaktes personalisiert werden

URL-Image: http://ipe.news.at/nli?n=123456789&h=[[ % md5 (contact ‘EMAIL’) ]]&o=0 URL-Link: http://ipe.news.at/nlc?n=123456789&h=[[ % md5 (contact ‘EMAIL’) ]]&o=0 Tracking-Pixel: http://ipe.news.at/nlp?n=123456789&h=[[ % md5 (contact ‘EMAIL’) ]]&o=0

Diese müssen wie beschrieben in das Mailing eingefügt werden.

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